Ganz früh ging es los mit dem Bus nach Siquirres. Dort gab es neben typischen Gallo Pinto (Reis mit Bohnen) und Ei, auch Joghurt und Granola. Endlich - nach fast drei Monaten ohne Joghurt!!!! (Denn hier sind Milchprodukte sehr teuer. Ein Stück Käse kostet ungefähr sieben Euro).
Nach diesem genialen Frühstück ging es ab zum Fluss und nach den Sicherheitseinweisungen ab ins Boot (in jedem Boot sind sechs Touristen und ein Guide) und das Abenteuer könnte starten! Es ging über, vorbei und mitten rein in Stromschellen.
Der Fluss ist der Beste in Costa Rica für das Wildwasserraften (im oberen Teil fand schon einmal die Weltmeisterschaft statt). Die Strecke für die Touristen ist etwas ruhiger - oft vielleicht auch etwas zu ruhig (aber gar nicht schlimm, denn da ging es ab Baden, einfach herrlich!). Unser Abschnitt war Level eins bis zwei und teilweise drei bis vier (für die Segler unter uns: eins bis zwei und in Böen drei bis vier). Ingesamt gibt es sechs Level, Also geht es bei vier auch ganz schön ab und das waren definitiv auch meine Lieblingsstromschnellen. Wo man richtig reinfällt, so ein Flattern im Bauch bekommt, sich richtig festhalten muss und total nass wieder rauskommt. Einmal habe ich mich nicht richtig mit den Füßen festgeklemmt und ging hops, aber der Guide sprang sofort einmal durch das Boot und zog mich raus.
Sowieso ist man schon nach einer Sekunde pitschnass, aber man geht ja eh in seinen Klamotten Baden. Das Mittagessen war auch genial! Am Ufer wurde ein Boot umgedreht und dann gab die die leckersten Wraps die ich je gegessen habe - mit frijoles (Bohnenmuß), Salat, tostadas (so etwas wie Tortillachips), Tomatensoße und vielem mehr! Abends ging es dann im Bus nach Hause, wo alle glücklich und zufrieden schliefen. Toller Tag und dringender Wiederholungsbedarf!
Unsere Badeschlucht
Dusche gefällig?
Das klingt nach einem tollen Wassererlebnis!
AntwortenLöschenFrijoles möchte ich auch gerne mal probieren