Dienstag, 17. Mai 2016

Zypressenskulpturen vor Holzkirche - Zacero


Zacero ist ein süßes, kleines Bergdörfchen im nördlichen Central Valley. Es liegt so hoch, das manchmal sogar die Wolken in den Straßen hängen. Als ich dort war, leider nicht. Der Weg dort hin ist toll, vorbei an noch ursprünglichen costa-ricanischen Dörfern und Tälern.


 Doch das besondere an dem Dorf ist nicht nur der Käse und die superleckeren Früchte (habe hier die weltbesten Granadillas gegessen und Pfirsiche, die außen grasgrün und um den Kern herum dunkelrot waren - voll verrückt , aber super lecker!). Sondern die Hauptattraktion ist der Park vor der wunderschönen Kirche. Dort wurden aus Zypressen verrückte Skulpturen gezaubert, vom Dinosaurier bis zum Elefanten gibt es hier alles. Besonders berühmt ist der Doppeltunnel welcher zur Kirche hinführt. Der Garten ist einfach bezaubernd! 



Doch nicht nur der, sondern auch die Kirche! Wunderschön! Und sogar mit farbigen Glasfenstern, das gibt es hier richtig selten. War echt ein toller Ausflug! 




Karibik-Feeling für ein Wochenende - Manzanillo


Früh ging es los, erst mitten durch den Nationalpark Braullio Carillo, ein Nebelwald, und dann plötzlich ist man in einem ganz anderen Costa Rica! Überall riesige Bananenplantagen und ausgebleichte bunte Holzhäuser. 

Manzanillo ist ein kleiner Ort ganz im Süden, schon fast in Panama. Das Dorf liegt direkt am Strand und ist noch richtig authentisch. Schon touristisch erschlossen, aber noch nicht so überlaufen wie Puerto Viejo, welches etwas nördlicher liegt. 

Strand von Puerto Viejo

Der Strand ist herrlich, aber das Schönste ist das fußläufige Refugio Gandoca-Manzanillo. Ein Pfad führ direkt am Küstenstreifen entlang durch einen tropischen Wald. Man kommt vorbei an wunderschönen, einsamen Buchten wie aus dem Bilderbuch. Türkises, klares Wasser, Sandstrand und massig Palmen. 

Strand von Manzanillo

Dann gibt es noch einen tollen Aussichtspunkt und danach landeten wir in einer einsamen Bucht, wo wir fast alleine unser eigenes Paradies für einen Tag hatten.  Besonders toll war der Sand, welcher aus puren Muscheln bestand. Leider ging es am Sonntag schon zurück, aber es war einfach herrlich. Auch wenn unsere Unterbringung leider sehr dreckig war. Dafür hatten wir Meerblick! 

Unser kleines Paradies ! 

Ein Jahrhundert zurück - Das Nationaltheater in San José


Schon vor einiger Zeit war ich im Nationaltheater in San José und habe eine tolle Führung gemacht. Das Theater wurde seinerseits gegründet, um eine berühmte Opernsängerin nach Costa Rica zu holen. Diese kam jedoch nie, denn sie fand Costa Rica zu unbedeutend und zu unzivilisiert. Trotzdem wurde das Theater zu Ende gestellt, hauptsächlich bezahlt durch eine zusätzliche Steuer, die vor allem die ärmere Bevölkerung belastet. 


Das Theater ist wunderschön! Man fühlt sich wie in einer ganz anderen Welt! Jedes einzelne Detail hat seine Bedeutung und seinen Sinn. Die Wände sind aus einer so einzigartigen Methode gefertigt, dass es dafür nicht einen einzigen adäquatem Restaurator gibt. Jedenfalls hat man noch keinen gefunden. Das Theater dient aber nicht nur für Vorstellungen, sondern hier empfängt der Präsident auch hochrangige Gäste, denn Costa Rica besitzt keinen Präsidentenpalast. 



Außerdem wohnt im Theater auch ein bezauberndes Café, wo man bei leckerem Kuchen und Café sich wie in Wien fühlt. Ein unbedingtes Muss in San José!