Donnerstag, 17. März 2016

Tierparadies trotz Massentourismus


Letztes Wochenende ging es nach Manuel Antonio, ein Nationalpark und Dörfchen direkt an der Atlantikküste. Während es zur Zeit überall sehr trocken ist, da es schon seit Dezember nicht einmal mehr geregnet hat, ist es dort wie in einer grünen Oase. Kurvenreich schlängelt sich die Straße vorbei an Villen und Unterkünften, Stränden und Dschungel. Fast ausschließlich Touristen, und davon massig, sind hier und alle aus einem Grund der sich lohnt. Denn der Nationalpark ist einer der Attraktionen von Costa Rica. Bestehend aus einer Halbinsel, Dschungel und wunderschönen Stränden ist es eine sehr gute Möglichkeit zur Tierbeobachtung. So sah ich verschiedene Affenarten, Faultiere, Kolibris und vieles mehr. Dadurch das der Park so beliebt ist, gleicht vor allem der Hauptweg durch den Dschungel einer Touristenautobahn - schön breit und voller Touristen, die sich immer jeweils um ein Führer und ein Fernrohr sammelten. Deswegen hat es mich auch so verwundert, dass man trotzdem so viele Tiere gesehen hat. Es ist sehr heiß in dem Park und so schwitzen wir uns bei dem tollem Rundweg über die Halbinsel zu Tode . Aber der lohnte sich echt! Zum Glück kann man sich direkt am Strand abkühlen. Es gibt zwei - einen Überlaufenden und einen Leereren und beide sind sehr lohnend. Von dem einen kann man sogar über Felsen zu dem öffentlichen Strand rüberlaufen, der jedoch voller Liegen, Sonnenschirmen und Strandverkäufern ist. Da die Tiere sehr an die Menschen gewöhnt sind, sind vor allem Affen und Waschbären am Strand auf Essensuche und dabei richtig aggressiv. Man muss also immer schön auf seinen Beutel aufpassen!
Ich hatte ein wunderschönes Wochenende und habe endlich ein Faultier den Baum hochklettern gesehen, was ich schon die ganze Zeit wollte! War richtig toll! Nur leider war mein Akku alle.. 

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So trocken ist das meiste restliche Costa Rica

Die Touristen-Autobahn im Park

Die beiden Strände im Park

 
Ausblick von der Halbinsel

 
Tiervielfalt


Mittwoch, 16. März 2016

Auf der Suche nach den Schildkröten


Vorletztes Wochenende fuhr ich mit meiner Gastmutter an den Strand, um Schildkröten in freier Wildbahn zu sehen. Eigentlich wollten wir die Geburt eines Schildkrötennestes sehen, also die ganzen winzigen Babyschildkröten, wie sie über den Strand ins Meer krabbeln, aber die Session ist leider zur Zeit nicht. Trotzdem ging es frühmorgens los mit einem befreundeten Ehepaar nach Playa Corozalito. Auf dem Weg kamen wir bei Playa Carillo vorbei, wo wir die goldenen Strahlen der aufgehenden Sonne sahen, die magische Stimmung genossen und mit einem Italiener aus Verona quatschten - er auf Italienisch und wir auf Spanisch. Schon erstaunlich wie einfach man sich versteht.

Playa Carrillo


Für uns ging es dann weiter und pünktlich zum Frühstück kamen wir bei Freunden in Corozalito an. Die leben sehr einfach und es war eine ganz besondere Erfahrung, dort eine Nacht zu verbringen. Dann ging es ab zum Strand, wo wir auf einer Bank einen richtigen costa-ricanischen Strandbesuch hatten mit Kühlbox und Softdrinks. Und frischgeöffneten Kokosnüssen - mega lecker! 

Playa Corozalito

Nach einem schönen Strandtag ging es abends nach dem Abendessen nochmals an den Strand, diesmal mit Tuch und Kissen. Wir dösten am Strand, schauten in den unglaublichen Sternenhimmel und gingen alle paar Minuten auf Suche nach Schildkröten, die an Land kommen um zu legen. Und als wir fast aufgeben wollten, sahen wir doch noch zwei Schildkröten - so unglaublich! Das war echt eine sehr besondere und wunderschöne Erfahrung! Leider sagen wir sie nicht legen, da sie wieder sofort ins Wasser gingen, war aber trotzdem sehr beeindruckend. Wie groß die sind! 


Am nächsten Morgen ging es nach Hause über den Strand Coyote, einer meiner Favoriten. Er ist einfach wunderschön und kaum touristisch! Auf dem Weg trafen wir auf Affen, Leguane, Papageien und vieles mehr. 

 
Playa Coyote 

 

Ein sehr schönes und typisches costa-ricanisches Wochenende mit viel Essen und ich war zur Abwechslung mal unterwegs mit einem Auto und nicht mit dem Bus.

Dienstag, 1. März 2016

Tapanti - im Herzen des Regenwaldes


Tapanti ist echt ein wunderschöner Nationalpark und ausgezeichnet für ein richtiges Regenwaldfeeling. Nicht so stark besucht, wandert man fast alleine auf den tollen und gutausgeschilderten Pfaden, vorbei an Lianen und moosbewachsnen Bäumen und Steinen. Der Blick vom Aussichtspunkt ist echt schön und der Pfad zum Wasserfall beeindruckend. Der führt nämlich garnicht zu einem Wasserfall, sondern zu einem tollen Fluss der zum Picknicken und Baden einlädt. Der Weg dorthin sieht wie verwunschen aus!
Leicht ist der Park nur für Autobesitzer zu erreichen, denn der Bus fährt nur bis ins sieben Kilometer entferne Nachbardörfchen. Der Weg von dort bis zum Park ist jedoch wunderschön und lohnt sich, auch wenn man in eine teure Taxifahrt investieren muss, will man diese Strecke nicht laufen. War aber ein sehr schöner Tag!