Letztes Wochenende ging es nach Manuel Antonio, ein Nationalpark und Dörfchen direkt an der Atlantikküste. Während es zur Zeit überall sehr trocken ist, da es schon seit Dezember nicht einmal mehr geregnet hat, ist es dort wie in einer grünen Oase. Kurvenreich schlängelt sich die Straße vorbei an Villen und Unterkünften, Stränden und Dschungel. Fast ausschließlich Touristen, und davon massig, sind hier und alle aus einem Grund der sich lohnt. Denn der Nationalpark ist einer der Attraktionen von Costa Rica. Bestehend aus einer Halbinsel, Dschungel und wunderschönen Stränden ist es eine sehr gute Möglichkeit zur Tierbeobachtung. So sah ich verschiedene Affenarten, Faultiere, Kolibris und vieles mehr. Dadurch das der Park so beliebt ist, gleicht vor allem der Hauptweg durch den Dschungel einer Touristenautobahn - schön breit und voller Touristen, die sich immer jeweils um ein Führer und ein Fernrohr sammelten. Deswegen hat es mich auch so verwundert, dass man trotzdem so viele Tiere gesehen hat. Es ist sehr heiß in dem Park und so schwitzen wir uns bei dem tollem Rundweg über die Halbinsel zu Tode . Aber der lohnte sich echt! Zum Glück kann man sich direkt am Strand abkühlen. Es gibt zwei - einen Überlaufenden und einen Leereren und beide sind sehr lohnend. Von dem einen kann man sogar über Felsen zu dem öffentlichen Strand rüberlaufen, der jedoch voller Liegen, Sonnenschirmen und Strandverkäufern ist. Da die Tiere sehr an die Menschen gewöhnt sind, sind vor allem Affen und Waschbären am Strand auf Essensuche und dabei richtig aggressiv. Man muss also immer schön auf seinen Beutel aufpassen!
Ich hatte ein wunderschönes Wochenende und habe endlich ein Faultier den Baum hochklettern gesehen, was ich schon die ganze Zeit wollte! War richtig toll! Nur leider war mein Akku alle..
So trocken ist das meiste restliche Costa Rica
Die Touristen-Autobahn im Park
Die beiden Strände im Park
| Ausblick von der Halbinsel |
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Tiervielfalt