Heute ging es in San José Downtown los zum Vulkan Irazu. Nach den Stopp in Cartago, der ehemaligen Hauptstadt und dem religiöse Zentrum des Landes, fuhr der Bus immer höher auf den schmalen Bergstraßen und plötzlich waren wir in einer Mischung aus der Schweiz, der Normandie und Nordspanien!
Überall Kühe, Felder und Höfe. Dazu grüne Hügel und ein angenehmes Klima mit superguter Luft. Und dann durchbrachen wir die Wolkendecke und die Berge schienen in den Wolken zu enden. Ein unglaubliches Gefühl! Einfach wunderschön!!!!
Beim Irazu angekommen, änderte sich nochmal alles: Durch Ausbrüche war die Vegetation um den Krater spärlich und erst nach einem gewissen Radius wieder üppig. Man sah richtig gut, wo die Lava langgeflossen sein muss. Denn um den Krater herum war überall feiner dunkler Sand/Staub. Das Tolle am Irazu ist, dass man am Kraterrand entlanglaufen kann. Dadurch hat man super Perspektiven auf den Vulkan.
Das der Vulkan sehr hoch ist, merkt man an der Kälte, die dort oben herrscht und auch an der dünnen Luft. Dieser Ort wirkt einfach total surreal, besonders durch die Stille die dort oben herrscht. Man fühlt sich wie auf einem anderen Planeten!
Leider ist der flaschengrüne Kratersee seit 5 Jahren verschwunden und die Karibik- und Pazifikküste haben wir auch nicht gesehen. Trotzdem war es ein wunderschönes und beeindruckendes Erlebnis! Gekrönt von einem Waschbär, der etwa einen Meter von uns den Mülleimer durchwühlte!!
Willkommen in Europa
Am Vulkan
Ich erinner mich an meine Vulkanbesteigung auf Bali und kann gut nachempfinden, dass es unglaublich auf Dich gewirkt haben muss.
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